Geschichte der Stiftung

2002

Am 19. März 2002 wurde die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung von sechs Stiftern mit einem Anfangskapital in Höhe von insgesamt rund 455.500 € ins Leben gerufen. Die Bezirksregierung Köln genehmigte die neue Stiftung mit Schreiben vom 23. April 2002; der steuerliche Freistellungsbescheid seitens des Finanzamtes Bonn ist datiert vom 15. Mai 2002.

2003 - 2004

Die Stiftung war kaum 2 Jahre alt, als mit dem dem Zweck "Licht für Bangladesch" die erste Treuhandstiftung entstand.

2005

In dem Buch: „Eine bessere Welt ist möglich“ fordert Rosi Gollmann, zusammen mit den Autoren Franz Alt und Ruppert Neudeck, einen Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit. Wichtige Botschaft und Kern ihres Konzeptes: „Entwicklung darf nicht von außen kommen oder von oben übergestülpt werden.“  Hilfe zur Selbsthilfe ist geradezu ein Postulat jeder Entwicklungsarbeit der Organisation.

Bundespräsident Horst Köhler verleiht Rosi Gollmann das Große Bundesverdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Die Insignien wurden am 22. November im Rathaus in Bonn von der Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann überreicht.

2006

Die Rosi-Gollman-Andheri-Stiftung erhält ihr erstes Stiftungsdarlehen. Andheri-Freunde stellen 173.000 Euro als Darlehen zur Verfügung.
Das Stiftungskapital beträgt 3 Jahre nach Gründung weit über 800.000 Euro. Über 60.000 Euro können über die Andheri-Hilfe für Projekte eingesetzt werden.

2007

80. Geburtstag der Gründerin Rosi Gollmann. Der SWR beauftragt Franz Alt, über Rosi Gollmann einen Film zu drehen, der einen Rückblick auf ihr Leben und Werk aufzeigt und ihre Motivation darstellt (Reihe des SWR: Menschen unter uns)
Die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung  konnte in den 5 Jahren seit Bestehen Erträge  von nahezu 300.000 Euro für Projekte der Andheri-Hilfe zur Verfügung stellen. Folgende Projektmaßnahmen wurden von der RGASt gefördert:

  • Straßenkinder in Dhaka/Bangladesch
  • Aktion Blindenhilfe / Bangladesch
  • Jugendlichenförderung im Tiruchirappalli Bezirk/ Indien
  • Leprösensiedlung in Orissa/Indien
  • Mädchenprogramme Tamilnadu / Indien
  • HIV Programme in Slums um Madurai / Indien

2008 - 2009

Die Rosi-Gollmann-Andheri Stiftung wächst kontinuierlich: Das Stiftungskapital beträgt Ende 2009 rund 2 Millionen Euro. Mittlerweile betreut die Stiftung fünf Treuhandstiftungen (Mindestbetrag von in der Regel 50.000 Euro je Stiftung)
Das Stiftungsprojekt „Förderung chancenloser Jugendlicher“ konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt wurden seit Bestehen (2002) 5 Projekte erfolgreich in die Selbstständigkeit entlassen. Zur Zeit werden noch gefördert:

  • Aktion Blindenhilfe / Bangladesch
  • Kampf gegen Mädchentötung /Indien
  • Adivasi in Andhra Pradesh/Indien
  • HIV Programme in Slums um Madurai / Indien
  • Reduzierung der Kinder- und Müttersterblichkeit in Andhra Pradesh/Indien
  • Erneuerbare Energien, Karnataka/Indien

Wegen der zunehmenden Nachfrage erhält die Stiftung 2009 eine eigene Homepage unter www.rosi-gollmann-andheri-stiftung.de oder einfach www.rgast.de

2010 - 2011

Rosi Gollmann erinnert in der Novemberausgabe des Forums 2010 an die 400 Weihnachtspäckchen, die 1960, also vor genau 50 Jahren, den Weg in das Waisenhaus St. Catherins-Home in Andheri fanden. Aus dieser Privatinitiative von Rosi Gollmann und 400 ihrer Berufsschülerinnen ging 7 Jahre später (1967) die Andheri-Hilfe Bonn e.V. hervor.

Die Rosi-Gollmann-Andheri-Stifung zählt mit über 3 Millionen Euro Kapital mittlerweile zu den 5% der größten Stiftungen in Deutschland.  In ihrem jüngsten Stiftungsprojekt: "Verbesserung und Stabilisierung der Gesamtsituation in den Chittagong-Hill-Tracts" geht es um ein ganzes Paket von gezielten Maßnahmen für die fast ausschließlich indigene Bevölkerung.

2012

Die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung feiert ihr 10-jähriges Bestehen.

Aus dem kleinen bescheidenen Anfang wurde ein ungeahnter Erfolg, wie die ersten zehn Jahre beweisen.
Inzwischen haben sich acht eigene Stiftungen unter die Treuhand der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung gestellt, mit selbst gewählter Namensbezeichnung und eigener Zweckbestimmung.
Mit nahezu 4 Millionen Euro Kapital gehört unsere Stiftung heute zu den 5% der größten Stiftungen Deutschlands. Rund 700.000 Euro (Erträge und Spenden) konnten bisher für die Förderung wichtiger Andheri-Projekte in Indien und Bangladesch ausgegeben werden.
Der Dank gilt den etwa 100 Stiftern und Förderern, die sich in diesem ersten Jahrzehnt aktiv eingesetzt haben: den Gründungsstiftern, den Zustiftern, dazu den Gründern einer eigenen Treuhandstiftung.
Zu danken ist ebenso den Förderern, die ein Stiftungsdarlehen zur Verfügung stellten, den Freunden des Stiftungsfonds und dazu den Spendern.


Rosi Gollmann veröffentlicht ihre Autobiographie: "Einfach Mensch". Das Buch erscheint im September. Für eine Leseprobe klicken Sie auf ihr Buch.

2013

Erstmals in der Geschichte der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung (RGASt) findet ein Treffen außerhalb von Bonn statt. Ein Treuhandstifter, Familie Grewal, hatte ihr Tagungshotel Hohenstein bei Witten (Ruhr) als Tagungsort angeboten. 

In diesem Jahr werden zwei weitere Stiftungen unter der Treuhand der RGASt gegründet. Die Stiftung verwaltet neben der Hauptstiftung inzwischen 11 Treuhandstiftungen

Die Zahl der Stifter wächst kontinuierlich. Zustiftungen, Stiftungsgründungen und die zinslose Bereitstellung von Darlehen sorgen dafür, dass die Stiftung mittlerweile mit einem Kapital von weit über 4 Millionen ausgestattet ist. Kapital, das jährlich steigende Erträge bringt, die für die Projekte in Indien und Bangladesch eingesetzt werden können.

Im Dezember wird Rosi Gollmann mit dem "Deutschen Engagement Preis" ausgezeichnet.

2014

Die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung wird Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Mit der Anfang des Jahres gegründeten Eva-Hoffmann-Stiftung verwaltet die Hauptstiftung nun 12 Treuhandstiftungen.

2015

Die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung wächst weiterhin erfreulich.

Mittlerweile vertrauen 15 Stifter auf die treuhänderische Betreuung durch unsere Stiftung. Zum ersten Mal können über 200.000 € an Erträgen und Spenden verbucht werden und zwar nach Kosten und Rücklagenbildung. Es werden insgesamt 10 Projekte für ein Jahr ganz finanziert oder gefördert.

Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik und dem Lösungsansatz Flüchtlingskrisen zu vermeiden, ist der Stiftung in diesem Jahr das Projekt: "Mobile Berufsausbildung in Bangladesch" besonders wichtig.

2016

Die Gründerin der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung, Rosi Gollmann, wird für den WORLD´S CHILDREN´S PRIZE nominiert.

Die Stiftung wächst weiter: Neben zwei Stiftungsfonds verwaltet die RGASt jetzt 16 Treuhandstiftungen.

Wir danken für das Vertrauen.

2017

Rosi Gollmann, die Gründerin der Stiftung, erhält den Childrens Prize Honorary Award, überreicht von der schwedischen Königin Silvia.

Die von der Stiftung ausschließlich geförderte Andheri Hilfe feiert ihr 50 jähriges Bestehen und den 90. Geburtstag ihrer Gründerin Rosi Gollmann.

Die Stiftung wird Treuhänder ihrer ersten Verbrauchsstiftung. Diese wird in Höhe von 1 Million Euro unter dem Namen "Verbrauchsstiftung Licht und Leben" von einem Stifterehepaar errichtet. Damit fließen die nächsten 10 Jahre allein aus dieser Treuhandstiftung mindestens 100.000 Euro an die Andheri Hilfe, um zwei neue Stiftungsprojekte zu finanzieren, die dem Stifterehepaar am Herzen liegen.

Warum wir Gründungsstifter wurden

„Anfang der achtziger Jahre wurden wir durch einen Fernsehbericht auf die Andheri-Hilfe aufmerksam...weiter

Projekt: Mädchenförderung in Chennai, Tamil Nadu

Projekt: HIV Programme in den Slums von Chennai

Cover "Einfach Mensch"
Leseprobe
Haus Hohenstein
Projekt: Mobile Berufsausbildung in Bangladesch