8. Juli 2013

Bericht vom Stiftertreffen auf dem Hohenstein 25. - 26. Mai 2013 _______________________________

Immer mehr Freunde und Förderer der Andheri-Hilfe Bonn tragen seit der Gründung der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung das Anliegen mit großem persönlichen und finanziellen Engagement mit, ob als Zustifter, in einer eigenen Treuhandstiftung oder im Stiftungsfond, in Form von Stiftungsdarlehen oder auch durch Spenden. Die Hilfe kommt an und verändert als Hilfe zur Selbsthilfe in ausgewählten Stiftungsprojekten das Leben ärmster, an den Rand gedrängter Menschen auf dem indischen Subkontinent.

Nun konnten sich die Stifter erstmals in der elfjährigen Geschichte unserer Stiftung außerhalb von Bonn in wunderschöner Umgebung begegnen, konnten sich gemeinsam mit den Gremien der Stiftung ein Wochenende lang kennenlernen, Ideen, Gedanken und Meinungen austauschen und erfahren, wie viel durch das gemeinsame Wirken bisher bereits erreicht wurde. 

Die Treuhandstifterin Frau Dr. Grewal, hatte ihr Tagungshotel Hohenstein bei Witten (Ruhr) als Tagungsort angeboten.  Ein Angebot, das insgesamt 25 Freunde der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung gern annahmen. 

Die Themen des Stiftertages waren vielfältig und interessant. So z.B. die Tatsache, dass unsere Stiftung mit inzwischen 11 Treuhandstiftungen auf die fünfte Million ihres Vermögens zusteuert und damit zu den 5 % der größten deutschen Stiftungen zählt.

Nach der Begrüßung durch die Hausherrin Frau Dr. Grewal und durch Rosi Gollmann war die Präsentation von Wilhelm Schumacher überaus spannend. Sie gab einen guten Überblick über die Unterschiede und das Gemeinsame, also letztlich über das Zusammenspiel von Andheri-Hilfe Bonn und Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung (RGASt).

Elvira Greiner (Vorsitzende der Andheri-Hilfe) stellte anschließend mit Wort und Bild in beeindruckender Weise dar, welche nachhaltigen Verbesserungen für die Lebensbedingungen ärmster Menschen durch die Erträge der RGASt in Andheri-Projekten erzielt wurden.

In der Kaffee-Pause erlaubte das Wetter einen entspannenden Spaziergang zu einem herrlichen Aussichtspunkt mit Blick auf das Ruhrtal: eine gute Möglichkeit zur Entspannung, zu weiteren intensiven Gesprächen und zu einigen Erinnerungsfotos. Auch der dann plötzlich einsetzende Dauerregen konnte die gute Atmosphäre nicht beeinträchtigen.

Im folgenden Vortrag gab Richard Nobis, Direktor der Pax-Bank Köln, einen interessanten Überblick über die Stiftungsgelder und ihre Verwaltung Im Mittelpunkt des Berichtes und der Fragen stand das Anliegen, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten größtmögliche Erträge zur dauerhaften Förderung der Projekte zu erwirtschaften, aber immer unter den Grundbedingungen der Sicherheit und ethischer Anlagekriterien.

Die große Gemeinsamkeit aller Teilnehmer und ihre enge Verbundenheit mit den Menschen in Indien und Bangladesch prägten jede Stunde des Treffs. So pflanzten wir während einer Regenpause einen „Baum der Menschlichkeit“ mit dem Wunsch: „Möge der Baum wachsen – und wie er die Menschen bei uns und in der ganzen EINEN WELT FÜR ALLE“. Symbolisch legten die Stifter Steine um den Baum, beschriftet mit verschiedenen Herausforderungen zum Thema „Zukunft zu bauen“.

Nach dem Abendessen kam auch die Freizeit nicht zu kurz: Alle Fußballfans konnten das Champions-League Endspiel im Hotel live auf einer Großbildleinwand verfolgen. Spannung bis zum Schluss!

Am Sonntagmorgen nahmen alle Teilnehmer das Angebot wahr, bei der erfrischenden ökumenisch ausgerichteten Messfeier mit Pfarrer a.D. Norbert Gerhards dabei zu sein.Ein reichhaltiges Frühstück stärkte für das weitere, intensive Programm.

Dr. Alarich Richter  konnte den Teilnehmern als Jurist einen guten Überblick und wertvolle Empfehlungen zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung geben. Sicherlich juristisch und emotional ein schwieriges Thema, doch zeigten die anschließenden Fragen und die lebhafte Diskussion, wie wichtig der offene Umgang mit diesen Themen für jeden ist.

Abgeschlossen wurde dieses beeindruckende Wochenende mit dem gemeinsamen Mittagessen. Und als die Teilnehmer auseinandergingen - voll mit neuen Ideen und Kenntnissen - war es, als gingen langjährige Freunde auseinander (so das Urteil eines beobachtenden Hotelangestellten). Der größte Wert - so war man sich einig und das brachten manche spätere Zuschriften zum Ausdruck - war das verbindende Wissen um den hohen Wert des gemeinsamen Tuns in der Stiftung, die Motivation zu weiterem Mitmachen, damit „Menschlichkeit Zukunft hat!“

Es besteht kein Zweifel: Das Stiftertreffen war ein wunderbares Wochenende, ein großer Gewinn, bereichernd für alle. Und: es war zwar das erste dieser Art, aber es soll – nach dem Wunsch der Beteiligten – nicht das letzte sein.

DANK an alle, die mitmachten!

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19. November 2013

Neues vom Vorstand und Stiftungsrat ________________________________

Die Stiftung begrüßt das neue Vorstandsmitglied Lothar Scheffel. Er war Schulleiter am Joseph-DuMont-Berufskolleg in Köln, genau an der Schule, an der Rosi Gollmann, die Gründerin der Stiftung, bis 1982 als Religionslehrerin tätig war.

Wilhelm Schumacher wurde zum 2. Vorsitzenden der Stiftung gewählt.

Auch der Stiftungsrat begrüßt ein neues Mitglied: Elvira Greiner ist die Erste Vorsitzende der Andheri-Hilfe e.V. und damit - nach der Satzungsänderung von 2013 - von Amts wegen Mitglied des Stiftungsrates. Mit der Satzungsänderung unterstreicht die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung die enge Bindung an die Schwesterorganisation.

                                                                               

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6. Dezember 2013

Rosi Gollmann erhält den Deutschen Engagementpreis _______________________________

Bündnis für Gemeinnützigkeit würdigt freiwilliges Engagement / Auszeichnung für Rosi Gollmann mit der Andheri-Hilfe in der Kategorie Einzelperson Bonn/Berlin, 5.12.2013.

Anlässlich des Tages des Ehrenamtes erhiehlt die Gründerin der Andheri-Hilfe Bonn  und Erste Vorsitzende der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung in Berlin den Deutschen Engagementpreis 2013 für ihr Lebenswerk. Sie überzeugte die Jury in der Kategorie Einzelperson mit ihrem Engagement für Menschen in Indien und Bangladesch. Die 86-jährige Rosi Gollmann setzt sich seit mehr als einem halben Jahrhundert mit unermüdlichem Engagement für Menschen in Indien und Bangladesch ein. Sie hat mit ihrem Verein Andheri-Hilfe Bonn verschiedene Projekte aufgebaut, wie zum Beispiel zur Bekämpfung von Kinderarbeit oder der Stärkung von Frauen und Familien durch Mikrokredite. Viele hunderttausend Straßenkinder und Kinderarbeiter konnten durch die Unterstützung der Andheri-Hilfe und ihrer Partnerorganisationen vor Ort in die Schule gehen und einen Beruf ergreifen. 1.300 000 Blindenoperationen wurden bis heute in Bangladesch durch das Engagement und die durch die Andheri-Hilfe eingeworbenen Spenden möglich. „Wir sehen eine Welt, die für alle lebens-werter geworden ist. Eine Welt, in der Fortschritt ein Mehr an Gerechtigkeit und Menschlichkeit bedeutet“, beschreibt Rosi Gollmann die Vision der Andheri-Hilfe. Die Jury des Deutschen Engagementpreises, die aus Vertreterinnen und Vertretern des Bündnisses für Gemeinnützigkeit und anderen Engagementbereichen besteht, begründete ihre Entscheidung damit, dass sich Rosi Gollmann mit ihrem unermüdlichen und lebenslangen Engagement dafür eingesetzt habe, „dass unzählige Kinder in Indien und Bangladesch eine glückliche Zukunft haben und Menschen ein Leben in Würde führen können.“ Der Deutsche Engagementpreis wird in sechs Einzelkategorien vergeben und würdigt alle Formen bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Der Preis wurde erstmals 2009 im Rahmen der Kampagne „Geben gibt“ ausgelobt. Träger des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Die Projektleitung hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen inne. Unterstützt und finanziert wird der Deutsche Engagementpreis vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Generali Zukunftsfonds.

Die Laudatio hielt Prof. Dr. Hans Fleisch, Sprecher des Bündnisses für Gemeinnützigkeit und Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

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29. Januar 2014

Trauer um Treuhandstifter _______________________________

Wir trauern um Dipak Sen Gupta, verstorben am 5. Dez. 2013 in Köln.

Im Oktober 2011 errichtete er im Gedenken an seine geliebte Frau die „Irmgard und Dipak-Sen Gupta-Stiftung“ und vertraute dazu seine Wertpapiere treuhänderisch der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung an.

Nicht einmal zwei Jahre konnte er sich an den Folgen dieser seiner Großherzigkeit erfreuen: Die Erträge seiner Stiftung kamen einem Projekt gegen Kinder- und Müttersterblichkeit in 100 besonders armen Dörfern Zentralindiens zugute. Viele hundert Kinder und Mütter konnten gerettet werden.

Und die Stiftung lebt weiter, über den Tod von Irmgard und Dipak Sen Gupta hinaus; nicht nur, weil die Stiftung für immer den Namen dieser beiden guten Menschen trägt, sondern weil sie auf Dauer Jahr für Jahr Erträge bringt, die ärmsten Menschen in Indien zum Leben, zum Überleben verhelfen.

Bei diesen Ärmsten - aber auch bei der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung - seid Ihr nicht vergessen!

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7. Februar 2014

...Am 8.Februar: Rosi Gollmann bei Frank Elstner. Samstag 21:50 Uhr im SWR Fernsehen. _______________________________

Rosi Gollmann ist wieder einmal zu Gast bei Frank Elstner in „Menschen der Woche“. Sie wird über ihr Leben mit und für die Andheri-Hilfe berichten.

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20. Februar 2014

Neue Treuhandstiftung gegründet _______________________________

Die neue Eva-Hoffmann-Stiftung ist mittlerweile die 12. Stiftung unter der Treuhand der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung.

Näheres über die neue Stiftung erfahren Sie hier

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27. März 2014

Ehrensenatorin Rosi Gollmann war dabei "Mehr Wert durch Wald" Entscheiderkongress des Senates der Wirtschaft am 20. März in Berlin _______________________________

Wertvolle Redebeiträge aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, dazu Podiumsdiskussionen und gezielte Themenforen, lassen niemanden der fast 300 Teilnehmer daran zweifeln: Mehr Wald bedeutet mehr Wert für unsere eine Welt.

Rosi Gollmann sitzt nicht nur in der ersten Reihe, sondern hat dem hochkarätigen Gremium Wichtiges zu sagen. Aus ihrer reichen Erfahrung berichtet sie an Hand eines Projektes aus Indien mit Filmbeitrag: Nicht nur große Waldanpflanzungen bedeuten Mehrwert, sondern auch gezielte Aufforstung da, wo Abholzung (zu industriellem Nutzen für die Wohl-„Habenden“ und für Feuerholz und Viehfutter für die „Habenichtse“) das Leben, das Überleben der Menschen bedroht.

Bäume bringen Wasserregulierung! Stärkung der Menschen vor Ort und Förderung ihrer motivierten Eigeninitiative ist eine akute Forderung an unsere Gesellschaft.

Klaus Töpfer trug in einem überzeugenden Redebeitrag zur „Entscheidung“ für mehr Wert durch mehr Wald“ bei. Zündend waren auch die Worte von Jürgen Vögele von der Weltbank, eigens aus Washington angereist, und vor allem die Ausführungen des neu ernannten Ehrensenators Jean-Claude Juncker.

Im Rahmen des Frühlingsconventes ehrten Präsident und Vorstandsvorsitzender des Senats Premierminister a.D. Jean-Claude Juncker im Haus der Bundespressekonferenz vor vollbesetztem Saal. EU Kommissar Oettinger hielt die Laudatio.

Neben Rosi Gollmann, Hans Dietrich Genscher, Günter Verheugen und Klaus Töpfer gehört jetzt auch Juncker zu dem Kreis der Ehrensenatoren der Wirtschaft.

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1. September 2014

Wir trauern um unser Mitglied des Stiftungsrates Dr.Alexander Muser _______________________________

Dr. Alexander Muser ist am 30. August 2014 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren gestorben. Beruflich seit Jahrzehnten eng mit den Entwicklungsfragen Südasiens vertraut, gehörte er von 2003 bis 2007 dem Vorstand der Andheri-Hilfe Bonn an und setzte sich seit 2005 als umsichtiger Experte in Finanzfragen in der Leitung der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung ein. Wir werden sein Engagement, das seinem wachen Mitgefühl für arme und benachteiligte Menschen in den Entwicklungsländern entsprang, sowie seine reiche Erfahrung und seine fachlichen Ratschläge sehr vermissen. Besonders aber fehlt uns in beiden Gremien sein stilles, bescheidenes und humorvolles Wesen. Alexander Muser war immer bereit, wenn er „gerufen“ wurde, so auch zum letzten Ruf in das andere Leben, an das er fest glaubte.

Wir bleiben ihm in tiefer Dankbarkeit verbunden und werden ihn und seinen wertvollen Dienst nie vergessen. Unser herzliches Mitgefühl gilt seiner Familie.

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9. September 2014

Einladung von Joachim Gauck zum Bürgerfest im Park vom Schloss Bellevue _______________________________

Zum 5. September 2014 hatte Bundespräsident Joachim Gauck rund 2000 ehrenamtlich tätige Bürger (mit Begleitung) eingeladen. Rosi Gollmann durfte dabei sein – zusammen mit Wilhelm Schumacher (2. Vorsitzender unserer Stiftung und Vorstandsmitglied der Andheri-Hilfe).

Ein unvergessliches Erlebnis! Und das nicht nur, weil es zu Gesprächen mit manchen Prominenten kam, so z.B. mit dem Bundespräsidenten selbst, Noch-OB Wowereit, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Familienministerin Manuela Schwesig und Sänger Wolfgang Niedecken.

Beeindruckend waren auch die zufälligen Begegnungen mit bekannten und unbekannten Ehrenamtlichen und es war interessant, von ihrem Engagement zu erfahren: So berichtete etwa eine „Grüne Dame“ von ihrer Sorge um die individuellen Anliegen von Krankenhauspatienten. Die Zielgruppe einer sehr resoluten Dame sind die Obdachlosen unter den Brücken ihrer Stadt, die sie mit warmen Decken versorgt, dazu ausgegrenzte Drogenabhängige. Da war die motivierte Frau, die sich seit dem Mauerfall im Osten unseres Landes als mutige Vorkämpferin für die Zuwendung zu ärmsten Menschen in Entwicklungsländern einsetzt.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Das Bühnenprogramm war sehr abwechslungsreich, und ein buntes Feuerwerk beendete das siebenstündige Fest, ein wahres Familienfest.

„Danke für Ihre Entschlossenheit und Ihre Ausdauer, für Ihre Phantasie und Ihr Einfühlungsvermögen, für all Ihre Talente und Fähigkeiten, die Sie in Ihre freiwilligen Aufgaben einbringen.“

Diesen Dank des Bundespräsidenten geben wir gern an all unsere Ehrenamtlichen und Förderer weiter, als deren Vertreter wir uns fühlten beim Bürgerfest in Berlin.

Rosi Gollmann und Wilhelm Schumacher

 

 

 

 

 

 

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13. September 2014

Rosi Gollmann erhält Ehrennadel in Gold _______________________________

Der Paritätische Wohlfahrtsverband verlieh Rosi Gollmann am 10. September 2014 im Rahmen seiner Mitgliederkonferenz die goldene Ehrennadel. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die die Arbeit und das langjährige Engagement von Rosi Gollmann würdigt.

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