Abgeschlossene Projekte

Projekte, die von der Stiftung übernommen werden, sind - wie alle Andheri-Projekte - gezielte Hilfe zur Selbsthilfe. Deshalb sind sie immer zeitlich begrenzt.

Ziel ist es, den Menschen in den gefördeten Regionen, Städten und Dörfern Starthilfe für ein würdevolles Leben zu geben und sie in die Selbstständigkeit zu begleiten.

Im Folgenden sehen Sie die abgeschlossenen Projekte aufgelistet. Wenn Sie auf die Überschrift klicken oder die entsprechende Zeile im Seitenmenue, können Sie nochmals die detaillierte Projektbeschreibung lesen.

Family-Unit für eltern- und heimatlose Kinder und Jugendliche (Kopie 1)

Kinder haben ein Recht auf Geborgenheit und Liebe in der Familie. Ungezählte Kinder entbehren dieses Recht. Unsere langjährigen Freunde wissen es: In den 70er Jahren war die Rückführung von Sozialwaisen aus indischen Kinderheimen eine unserer vordringlichsten Aufgaben. Fast 40.000 Kinder konnten durch wirtschaftliche Förderung der Eltern und gezielten Einsatz für Schulmöglichkeiten in ihre Familien zurückkehren. Einige hundert elternlose Kindern fanden „Familienersatz“ in so genannten „Family Units“. Jeweils 10 – 12 Waisen verschiedenen Geschlechts und Alters wuchsen so familienähnlich wie möglich unter der liebevollen Betreuung von (Ersatz-)Eltern auf. Fast alle diese jungen Menschen haben inzwischen ihren eigenen Lebensweg in Beruf und Familie gefunden. Eine letzte „Ersatzfamilie“ mit 10 jungen Menschen wird zur Zeit noch von uns gefördert. Eine unserer Stifterinnen hat – wie bereits im letzten Jahr – die Finanzierung dieser indischen Family-Unit übernommen

Mary kocht jetzt mit Biogas, produ- ziert aus dem Dung ihrer beiden Kühe

Projekt abgeschlossen:

Ende 2012

Auch dieses sehr erfolgreiche vom BMZ kofinanzierte Projekt hat weitere finanzielle Förderung durch unsere Stiftung erfahren. Das brachte Hoffnung und Zukunft in das armselige Leben von insgesamt 5.000 Familien im Gebiet von Mysore (Karnataka, Indien) durch Nutzung alternativer und erneuerbarer Energien.

 

 

Projekt abgeschlossen:

Juli 2012

Für die besonders benachteiligten Bewohner von 24 Dörfern in den Chittagong-Hills-Tracts in Bangladesch hatte sich bereits im ersten Projektjahr vieles zum Positiven hin verändert: Ermutigt und unterstützt durch ein ganzes Bündel gezielter Projektmaßnahmen packen die Menschen selbst mit an. In 46 Selbsthilfegruppen setzen sie sich für ihre Landrechte, für Gesundheitsversorgung und die schulische und berufliche Zukunft ihrer Kinder ein.

Kampf gegen Mädchentötung

Das von der unserer Stiftung geförderte Projekt im Kampf gegen Mädchentötung in 40 Dörfern um Madurai (Südindien) konnte erfolgreich abgeschlossen und den sehr aktiven Frauengruppen übergeben werden. Davon konnte ich mich Anfang dieses Jahres beim Besuch dieser Dörfer, in denen früher 30 – 50 % der neugeborenen Mädchen das Leben verwehrt wurde, überzeugen. Unsere Stiftung ist wieder dabei, wenn es über die bisher 150 „mädchentötungsfreien“ Dörfer hinaus um die Hilfe in weiteren Siedlungen geht, damit Mädchen leben dürfen.

 

 

Schützend legt die Mutter die Hand auf das Grab ihrer Tochter

Förderung der durch den geplanten Mega-Staudamm in ihrer Existenz bedrohten Adivasi im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh

Sechs Jahre lang hat unsere RGASt dieses Projekt gefördert. Etwa 5.000 Ureinwohner in 120 betroffenen Dörfern haben dadurch nicht nur wesentliche Verbesserung ihrer Lebenssituation erfahren: Sie haben auch gelernt, sich für ihre Rechte als indische Staatsangehörige einzusetzen. Sie sind dafür mutig auf die Straße gegangen, haben durch örtliche Experten ihre angestammten und teils später verbrieften Rechte – besonders auf Land und Boden – überprüfen und offiziell bestätigen lassen. Noch sind ihre Heimatrechte nicht endgültig gesichert, ist der Plan des Mega-Godavari-Staudamms nicht gestrichen – aber es besteht Hoffnung. Unsere Stiftung übernimmt jetzt neue Aufgaben; aber die Andheri-Hilfe begleitet diese Menschen „recht(e)schaffend“ auch weiterhin bis sie ihre Rechte erreicht haben.

Leprösensiedlung in Sohela, Nord-Ost-Indien.

Dezember 2004: Einweihung des neuen Dorfes. Rosi Gollmann durfte dabei sein und das unbeschreibliche Glück der inzwischen geheilten Leprapatienten erleben. Statt in menschenunwürdigen Elendshütten wohnen sie jetzt in einfachen, aber festen Steinhäusern. Dazu setzen Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten ihrem bisherigen Bettlerdasein ein Ende. Sie werden bald nicht mehr „Ausgesetzte“ sein, sondern integriert in die sie umgebende menschliche Gesellschaft... dank der Finanzierung dieses umfassenden Projektes durch die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung (RGASt).

Straßenkinder in Dhaka, Bangladesch.

Keiner kennt ihre genaue Zahl, aber ihre Not und ihre Chancenlosigkeit, können niemandem verborgen bleiben. Die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung gab Tausenden von ihnen durch Förderung einer lokalen Organisation eine erste Starthilfe in eine bessere Zukunft.

„Wasser ist Leben!“

Durch sauberes Trinkwasser, Waschmöglichkeiten und Toilettenanlagen ging die Zahl der Todesfälle von Kleinkindern in drei nordindischen Dörfern wesentlich zurück, die Erkrankungsrate konnte um 85 % reduziert werden. Ohne jede weitere Finanzierung durch die Stiftung arbeitet die Bevölkerung jetzt eigenständig und selbstverantwortlich an diesem wichtigen Programm.

Die jährlich erscheinenden Stifterbriefe geben Auskunft und Rechenschaft

Stifterbrief 2016

Stifterbrief 2015

Stifterbrief 2014

Stifterbrief 2013

Stifterbrief 2012