Kathrine-und-Antonius-Nienhaus-Stiftung

Stiftungsgründer Antonius Nienhaus mit seiner Frau Kathrine

Im Gedenken an seine 2012 verstorbene Frau gründete Prof. Dr. Antonius Nienhaus die 10. Stiftung unter der Treuhand der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung. Dr. Nienhaus ist Mitbegründer der Hauptstiftung und ist Vorsitzender des Stiftungsrates. 

Für sein Engagement bei der Andheri-Hilfe Bonn erhielt er 2012 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 

 

Mit der Andheri-Hilfe sind wir seit 1972 vertraut, als unser neuer Pfarrer Hermann-Josef Bremer mit dem Andheri-Weihnachts-Bazar das alte und neue Röttgen zusammenführte. Meine Frau fertigte wochenlang Trockengestecke, und ich gab am Informationsstand Auskunft und sammelte Spenden. „Andheri geht uns alle an!“, so lautet auch heute noch die Einladung zum traditionellen Weihnachtsbazar in Röttgen (bei Bonn).

Gern brachte ich mich bald aktiv im Vorstand der Andheri-Hilfe ein. 1994 begleitete ich die Gründerin der Andheri-Hilfe, Rosi Gollmann, auf einer Reise nach Indien und Bangladesch. Tief und für immer haben sich mir die Erlebnisse bei den Leprakranken und den Blinden eingeprägt: ihre Not - aber vor allem die gezielte Hilfe, die ihr Leben veränderte.

Wen wundert es, dass meine Frau (sie nahm an allem lebendigen Anteil) und ich 2002 als Mitgründer bei der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung mitmachten - aus Überzeugung und in Freundschaft zu ihrer Gründerin. Ich war im Stiftungsrat dabei – soweit es in der Folgezeit mein „Minnedienst“ für meine schwer erkrankte Frau erlaubte. Weihnachten 2012 wurde sie heimgeholt. Ihrem Gedenken gilt in besonderer Weise die „Kathrine und Antonius Nienhaus-Stiftung“, die ich durch eine größere Zustiftung Anfang dieses Jahres in der Treuhand der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung errichtete.

Da Kathrine und ich beide in der Landwirtschaft beheimatet sind – der Abstammung und dem Studium nach - lag es nahe, die Erträge der Stiftung ärmsten Kleinfarmern und Landarbeiter im indischen Subkontinent zu widmen. So lebt unser Einsatz für die Andheri-Hilfe fruchtbar für immer fort.

Dr. Antonius Nienhaus